Short & Sweet: Mercy Me

Mercy Me: Frag nicht nach Schuld von [Kay, Nina]

Werbung | Rezensionsexemplar*
Mercy Me  von Nina Kay
Jugendbuch ║Edel Elements (05. April 2018)
6,99 Euro (E-Book) ║ ca. 385 Seiten

Klappentext

Als Joel aus dem Gefängnis entlassen wird, schwört er sich, sein altes Leben endgültig hinter sich zu lassen. Er ist auf alles vorbereitet, nur nicht auf Fay, die er an einer Tankstelle zwischen Los Angeles und Sacramento trifft. Fay ist schön, ihr Lächeln strahlend und ihre Augen sind so blau, dass sie Joel den Himmel auf Erden versprechen, als er zu ihr in den Wagen steigt. Das Bild, das sie von sich zeichnet, katapultiert ihn, den Sohn mexikanischer Einwanderer, direkt in die schöne neue Welt des amerikanischen Vorstadtlebens. Doch Fay ist nicht die, die sie vorgibt zu sein. Die Zuflucht, die sie in Joels vernarbten Armen und seinen Geschichten von Geistern und Königinnen findet, droht unter dem Gewicht der Lügen, mit denen sie ihn umspinnt, zu zerbrechen. Schließlich muss Joel sich entscheiden: Zwischen Fay, die in seinen schwarzen Augen nichts anderes als ihren Traummann sehen will, und seinen Erinnerungen an das, was damals geschehen ist …

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

„Fehlt was?“


 Meinung

Ich habe mich sehr auf diese Geschichte gefreut, da sie interessant und vor allem besonders klang.

Das Geschehen ist die meiste Zeit über spannend und der Leser möchte die Seiten sehr gern umblättern, um so schnell wie möglich erfahren, wie es weitergeht. Natürlich sind auch einige Klischees in die Erzählung verstrickt, aber die meiste Zeit kann der Roman durch Innovation und interessante Gedankengänge punkten.

Die Charaktere sind unterschiedlich, wenn auch geradezu ineinander passend, wie Puzzleteile. Sie ergänzen sich und es ergibt sich ein dynamisches Bild, wenn gerade Joel und Fay aufeinandertreffen. Natürlich darf dann die obligatorische Liebesgeschichte eines Jugendromans nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin jedoch konnte mich nicht ganz von sich überzeugen. Es gibt Stile, die mit viel Sprachgefühl spielen und dies auch überzeugend tun. Allerdings verliert diese Geschichte aufgrund des „Übertreibens“ eines gezwungen – gelungenen Schreibstils den Charme. Häufig waren die Spielereien zu viel und der Sarkasmus zu hoch getrieben, wie auch die Beschreibungen. Aus diesem Grund fiel es mir schwer, die Ernsthaftigkeit von Situationen zu greifen oder sie in dem Maße mitzufühlen, wie ich es gern getan hätte.

Dennoch ist diese Geschichte – für mich persönlich – bis auf Abzüge im Schreibstil und der Innovation, gelungen.


Ich möchte mich herzlich bei Edel Elements für mein Rezensionsexemplar und das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

 

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