Rezension: #loveyourself

#loveyourself von [Waschke, Jennifer]

Werbung | Rezensionsexemplar*

#loveyourself von Jennifer Waschke
Jugendroman  ║ Bookshouse (08. März 2018)
2.99 Euro (E-Book), 10.99 Euro (Taschenbuch) ║303 Seiten

Klappentext

Cleo hat den Anblick in den Spiegel immer genossen … bis zu einem folgenschweren Unfall. Zweiundzwanzig Monate später kehrt sie in ihre Schule zurück und muss feststellen, dass die Narben, die ihr Gesicht entstellen, alles ändern – ihre Freundschaften, ihre Position in der Schule, aber vor allem Cleos Lebensmut, der mit jedem Tag abnimmt. Wie soll man auch weitermachen, wenn man glaubt, alles verloren zu haben? Erst die sehbehinderte Terisa und deren bester Freund Simon finden Zugang zu Cleo und zeigen ihr, was das Leben wirklich ausmacht und dass Schönheit und Liebe nicht von Narben bestimmt werden.

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

„Bist du sicher, dass ich nicht mit hineinkommen soll?“, fragte ihre Mutter zum vierten Mal.


 Meinung

Die Medien sind überflutet mit Sätzen, wie „Sei du selbst“ oder „Liebe dich selbst“. Dennoch folgt nach jeder Aussage wie dieser eine Abnehmwerbung, eine Werbung mit einem bis zur Perfektion retuschierten Model oder die Creme, die jede Falte oder Narbe vom Körper entfernt. Wie soll man da je lernen, sich selbst zu lieben? Doch zum Glück gibt es Bücher, wie #loveyourself. Sie zeigen, was es wirklich heißt, glücklich mit sich selbst zu leben.

Wie Ihr vielleicht schon meinen Posts oder Beiträgen entnehmen konntet, geht mir dieses Thema sehr nah und beschäftigt mich. Diese vermeintliche Perfektion überall, die kein Ende zu nehmen scheint. Als ich #loveyourself zum ersten Mal aufschlug, spürte ich schon im Prolog, dass diese Geschichte anders würde. Je weiter ich las, desto mehr bestätigte sich diese Vermutung. Die junge Cleo ist seit einem Unfall nicht mehr die, die sie vorher war. Ihr Gesicht ist entstellt und sie findet nicht mehr in ihr altes Leben zurück. Doch Terisa gibt ebenso nicht das Bild ab, das die Gesellschaft als perfekt beschreiben würde: Sie hat kein Augenlicht. Doch sie zeigt Cleo, was es bedeutet, genau damit zu leben und auch mal in die Welt zu schreien: „Ja, das bin ich.“

Terisa ist eine herrliche Figur, da sie schon auf den ersten Seiten zeigt, was sie kann und was sie will. Cleo hingegen bleibt dem Leser /der Leserin erst noch verborgen und muss quasi „entdeckt“ werden, was einen schönen Kontrast zu Terisa bildet und sie zu einem tiefgründigen Charakter macht.

Diese Geschichte ist wirklich berührend. Dies wäre sie aber nicht in diesem Maße ohne den Schreibstil von Jennifer Waschke. Die Autorin schafft es nicht nur, sich dem Alter ihrer Charaktere im Erzählstil anzupassen, sondern verwendet die Worte, die die Situation mal drastisch, aber vor allem echt machen. Und das ist in einem Werk wie #loveyourself der wahre Schlüssel zum Herz des Lesers/der Leserin, wie ich finde.

Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, dass es noch mehr Menschen gibt, die sich nichts sehnlicher wünschen, als dass die Gesellschaft endlich eines begreift: Wir sind alle unterschiedlich und keiner ist perfekt. Und jeder sollte akzeptiert werden, genau so wie er/sie ist. #loveyourself

Ich vergebe verdiente:

5 Würmchen


Ich möchte mich herzlich bei Jennifer Waschke Und Bookshouse für das Rezensionsexemplar und das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

 

Ihr seid von der Message des Buches ebenfalls begeistert? Dann postet unter dem Hashtag #loveyourself.

 

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