Zeit für einen Serienmarathon | Quicksand

©Netflix

Quicksand – Im Traum kannst du nicht lügen
Genre: Drama, Crime, nach Buchvorlage
Dauer: 1 Staffel mit 6 Folgen (je ca. 45 Minuten)

Inhalt

Stockholm: Nach einem Blutbad an einem Gymnasium steht die achtzehnjährige Maja vor Gericht. Sie hat geschossen, und unter den Toten sind ihre beste Freundin Amanda, ihr Freund Sebastian und der Lehrer Christer. Wie konnte es dazu kommen, dass dieses einstmals so beliebte Mädchen zur meistgehassten Person Schwedens wurde? Und ist sie überhaupt eine Mörderin?
(Quelle: Bastei Lübbe)


Als ich den Trailer letztes Wochenende gesehen hatte, wusste ich, diese Serie muss ich mir unbedingt ansehen. Quicksand ist nichts für schwache Nerven, was auch die Warnung zu Beginn der Serie verdeutlicht.

Die ersten Minuten zeigen die Zeit kurz nach dem Amoklauf. Aus dem Off hört man Schüsse gefolgt von vielen Schreien und Handyklingeln. Man sieht viel Blut, Körperteile von Menschen und schließlich die 18-jährige Maja Norberg, blutverschmiert und schwer atmend. Ich fragte mich, ist sie die Mörderin oder hat sie als einzige den Amoklauf überlebt? Kurz darauf wird sie festgenommen und u. a. des Mordes angeklagt. Die Sache scheint klar zu sein. Oder doch nicht? Majas Geschichte erfährt man von Folge zu Folge nur Häppchenweise in Verhören, Erinnerungen oder Gesprächen mit ihrem Anwalt, was den Spannungsbogen ungemein hoch hält.

In diesen Rückblenden im Lauf der Serie, erfährt man immer mehr über Maja. Sie ist ein beliebtes Mädchen mit guten Schulnoten. Ich muss gestehen, ich fand sie unsympathisch, aber nicht emotionslos. Ich kann nicht genau sagen, an was es lag. Auf jeden Fall tat sie mir leid, wie sie immer weiter in den Sog von Sebastian geriet, der aus Drogen und Gewalt bestand. Aber sie war teilweise auch so naiv! Oft hätte ich sie am liebsten geschüttelt und sie angeschrien.

Sebastian tat mir einfach nur leid. Als Millionärssohn, der keine Liebe erfährt, verhält er sich natürlich so furchtbar, um die Aufmerksamkeit seines Vaters zu erlangen. Er versucht, Maja zu gefallen und verliert zusehends die Kontrolle. Ich frage mich, was die beiden verbunden hat. Das wurde  mir einfach nicht klar, hier fehlten mir eindeutig die Emotionen zwischen den beiden. Aber ich konnte eine gewisse Abhängigkeit erkennen. Teilweise konnte ich Maja verstehen.

Fazit

Die Serie lebt von der, meiner Meinung nach, sehr talentierten Hauptdarstellerin. Hanna Ardéhn hat Maja für mich real gemacht. Diese kühle und doch nicht emotionslose Art hat mich fasziniert. Die düstere, bedrückende Atmosphäre hat mich in jeder Folge gefesselt und ich konnte den Fernseher nicht abschalten. Ich werde die Serie sicherlich noch mindestens einmal schauen.


Habt ihr die Serie schon gesehen? Landet sie vielleicht auf eurer Watchlist? Oder ist sie so gar nichts für euch?

Das Buch habe ich auf jeden Fall gleich mal auf meine WuLi gepackt.

Alles Liebe,


© Schriften: Octotype™

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